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Werbestarter Blog Das richtige Logo finden Low Budget

Werbe-Tipp

Das Logo - Firmenzeichen und Werbemittel - Kann man es auch selbst gestalten?

 

Ein eigenes Firmenlogo gilt allgemein hin als wichtigstes "Werbemittel" für Ihre Firma oder Ihr Projekt. Von reinen Schriftlösungen bis hin zu 3D-Effekten gibt es hier nichts, was es nicht gibt. Gerade für Gründer, Selbstständige und Kleinunternehmer, die vorwiegend lokal oder regional agieren, haben wir jedoch ganz klare Empfehlungen.

 

 

Braucht es ein Logo überhaupt?

Wir sagen: Ja. Aber nicht, wie es allgemein von "normalen Werbeagenturen" gefordert wird. Wichtiger als ein möglichst ausgefallenes oder individuelles Logo, ist für den Kunden eine schnelle Zuordnung zu Ihrem jeweiligen Fachgebiet. Der Kunde muss in kurzer Zeit erkennen, dass Sie bspw. ein Maler, Frisör oder Dachdecker sind.

Ihr Logo muss auch dann wirken, wenn Sie es an Ihrem Auto anbringen oder im Internet nutzen. Hier beträgt die Aufmerksamkeitsspanne für (potenzielle) Kunden gerade einmal 1-3 Sekunden. Im Internet wird dieser Wert in den kommenden Jahren sogar unter den Wert von einer Sekunde fallen. Das bedeutet, dass Ihr Logo in dieser kurzen Zeit etwas aussagen muss. Wir raten daher zu einer Mischung aus Bild, Text und Farben.

Gerade bei kleinen Unternehmen kann ein einprägsames Logo mit hohem Erkennungswert sehr viel Werbebudget sparen. Sie können es als zentrales Element für Flyer, Anzeigen und Broschüren verwenden.

Professionell oder selbst gemacht?

Werbung (und somit auch Ihr Logo) bedeutet Wiedererkennung. Somit sollten Sie ein einmal angefertigtes Logo möglichst beibehalten, um Ihre Kunden nicht zu verwirren. Umgerechnet auf die vielen Jahre, die Sie ein Logo nutzen können, ist es wohl Ihr günstigstes Werbemittel überhaupt. Wir empfehlen Ihnen daher eine Anfertigung vom Profi. Wenn Sie mit klaren Vorgaben heran gehen und unsere Vorschläge beachten, wird dies sogar günstiger als Sie vielleicht glauben.

Wussten Sie, dass beispielsweise das heute weltweit bekannte Logo des Sportartikelherstellers Nike von einer Grafikdesign-Studentin für 35 Dollar (heute umgerchnet knapp 30 Euro) angefertigt wurde? Das Logo von "Twitter" war sogar noch günstiger. Hingegen kostete das Logo von "BBC" stolze 1,5 Millionen Euro. Kaum zu glauben, aber rein gar nichts gekostet haben die Logos von Google und Coca-Cola. Diese wurden von den Gründern bzw. Angestellten selbst entworfen.

Nike-Logo

 

 

BBC Logo

 

 

twitter-logo

 

Coca-Cola logo

 

 

Ihr Name als Logo

Zahnarzt Dr. Zahn, Tierarzt Rainer Vogel, Handwerker Klaus Maurerer? Haben Sie einen Namen, der zu Ihrer Tätigkeit passt? Dann nutzen Sie diesen als zentrales Bildelement für Ihr Logo. Im Falle des Handwerkers könnte also eine Mauer oder eine Maurerer-Kelle gezeichnet werden. Sie werden davon profitieren, dass man sich Ihren Firmennamen durch die Verbindung von Name und Logo viel leichter merken kann.

 

Schrift und / oder Bild

Wie bereits anfangs erwähnt, gilt gerade für Low-Budget-Werbung eine hohe Auffälligkeit. Reine Schriftlösungen sind in der Regel nicht auffällig genug, da sie nicht viel über das Produkt oder die Dienstleistung erzählen. Dennoch sind Schriftlösungen weit verbreitet, was ein weiterer Punkt ist, dies geade nicht zu tun. Seien Sie anders als die anderen. Wer nicht auffällt, fällt weg - heißt es in der Werbung. Nutzen Sie Bilder, die zu Ihrer Tätigkeit passen. Lassen Se sich von anderen Logos inspirieren. Schauen Sie auch, welche Art Logos Ihre direkten Konkurrenten haben und machen Sie sich "unverwechselbar".

 

Thema Farbe

Um wirklich aufzufallen braucht es in der Regel passende Farben. Zwar sind Farben im Druck teurer als reine Schwarz-Weiß-Drucke (bspw. bei Postern und Flyern), aber fallen eben auch mehr auf und wecken mehr Emotionen. Jede Farbe hat dabei besondere Ausstrahlungen, z.B.

 

Rot: Energie, Liebe, Dringlichkeit (z.B. Schlussverkauf, Coca-Cola)

Blau: Vetrauen, Sicherheit, Stärke (z.B. VW, Deutsche Bank)

Gelb: Optimismus, Wärme, Klarheit (z.B. MC Donalds, Shell)

Grün: Gesundheit, Friedlichkeit, Wachstum (z.B. Land Rover, Die Grünen)

 

Color-Emotion-Guide By-thelogocompany 700px

Einige Beispiele, welche Farben bekannte Firmen für Ihre Logos nutzen
und welche Wirkung die Farben erzielen sollen (Quelle: The Logo Company)

 

Oftmals liest man, dass man sich auf 2 Farben festlegen soll, weil dies billiger wäre. Dies ist aber Unsinn, da jede Farbe "angemischt" werden muss. Das heißt, es ist für den Druck meist unerheblich, ob das Logo scharz-grün, oder scharz-grün-rot ist. Denn auch die Farbe rot bzw. grün wird aus mehreren Farbtönen zusammen gemischt (CMYK). Es macht also lediglich einen Unterschied, ob ihr Logo rein schwarz-weiß ist (z.B. adidas) - ansonsten ist die Anzahl der Farben unerheblich. Dies gilt jedoch nur für den Druck, nicht für die Wirkung Ihres Logos. Hier ist weniger meist mehr.

 

Wollen Sie jedoch mehrere Farben verwenden, achten Sie auf gute Farbkontratse. Gute Kontraste haben Farben, die im Farbkreis gegenüber liegen.

 

 Werbestarter Logo Kontraste-Beispiele

Einige Beispiele, welche Kontraste gute Wirkung erzielen (obere Reihe)
und welche eher weniger (untere Reihe)

 

Dennoch muss Ihr Logo auch in "schwarz-weiß" funktionieren und sollte hier nichts an seiner Wirkung verlieren - z.B. druckt der Kunde Ihre Rechnung oder Ihre e-Mail meist nicht farbig aus. Auch Kopien werden häufig nicht farbig gemacht.

 

Schriftart

Auch hier gilt: Ihr Kunde muss innerhalb weniger Sekunden Ihren Namen erkennen. Ausgefallene und verschnörkelte Schriften fallen daher aus. Lieber eine einfach Schrift, die aber gut lesbar ist.

 

Kleines Logo, große Wirkung

Ihr Logo sollte in jeder Größe gut wirken, also beispielsweise auch in der nächsten Kleinanzeige oder auf Ihrer Homepage. Lassen Sie sich also nicht von den ersten Ausdrucken Ihres Designers blenden und verlangen Sie Ausdrucke in mehreren Größen. Ein Logo muss grundsätzlich in allen Werbemitteln wirken.

 

Ihr Geschmack oder der Geschmack Ihres Kunden?

In der Werbung sagt man "Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler". Deshalb sollten Werbemittel so konzipiert sein, dass Sie dem Kunden gefallen - nicht zwangsläufig Ihrem eigenen Geschmack entsprechen (außer Sie zählen sich selbst zu Ihrer eigenen Zielgruppe).

Bei einem Logo spielt jedoch auch eine emotionale Komponente eine Rolle, schließlich ist es IHR Aushängeschild. Sie sollten sich also mit dem neuen Logo wohl fühlen. Nur dann werden Sie es gerne immer und überall verwenden.

Ein Logo sollte zudem möglichst zeitlos sein, also verzichten Sie auf Elemente, die in einigen Jahren wieder unmodern wirken könnten.

Immer wieder sehen wir Logos, die mit den tollsten Effekten aufwarten. Seien es Transparenzen, Farbverläufe, 3D-Modelle oder Schattierungen. Mal davon abgesehen, dass sich jede Druckerei köpfschüttelnd und genervt zeigen wird, ist eines ganz klar: Die Kunst liegt in der Einfachheit.

 

 

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