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Praxismarketing

Tipps für Selbstständige im Gesundheitswesen

 

Praxismarketing bezeichnet das Marketing für Leistungserbringer im Gesundheitswesen, also bspw. Ärzte, Zahnärzte, Kliniken, Heilberufler, Apotheker oder Physiotherapeuten. War Werbung für diese Berufsgruppen bis vor einigen Jahren noch nahezu komplett untersagt, sind "sachliche berufsbezogene Information" (und damit Werbung) nun grundsätzlich zulässig.

 

 

Was darf man und was nicht?

Was erlaubt ist und was nicht, regeln die verschiedenen Verordnungen wie bspw. das Arztwerberecht oder Heilmittel-Verordnungen. Um hohe Abmahnungen zu vermeiden, sollte man bei allen Marketingmaßnahmen immer fachkundige Informationen einholen.

Praxis-Website:

Nach unserer Recherche und Erfahrung verfügen die wenigsten Ärzte über eine eigene Homepage. Besonders Privatpatienten und Selbstzahler suchen jedoch im Internet nach passenden Spezialisten. Eine einfache, moderne Website mit den wesentlichen Informationen wie Leistungsangebot, IGEL, Öffnungszeiten und Anfahrtsweg reicht hier in den meisten Fällen aus. Zusätzlich kann auch ein Praxis-Video zur Aufklärung der Patienten und Vorstellung der Praxis beitragen.

 

Bewertungsportale (JAMEDA, DocInsider, etc.):

Viele Ärzte meinen, dass das Internet nicht wichtig ist für sie. Jedoch können negative Patientenmeinungen in Bewertungsportalen ihren Ruf schaden. Da wie bereits erwähnt in vielen Fällen keine eigene Praxis-Website vorhanden ist, nehmen diese Bewertungsportale in der Google-Suche häufig die vorderen Plätze ein, wenn man nach dem Namen des Arztes oder Therapeuten sucht. Was man gegen negative Bewertungen tun kann, haben wir in einem anderen Beitrag erläutert (hier klicken und zum letzten Punkt des Beitrages scrollen).

 

Noch ein Hinweis: Diese Bewertungsportale erfassen alle Ärzte, egal ob Sie eine eigene Website besitzen oder nicht. Ihre Adressdaten werden von großen Datenbank-Anbietern eingekauft.

 

Praxis-Logo:

Wiedererkennung auf ganzer Linie schafft ein eigenes Praxis-Logo. Ideal ist eine Wort-Bildmarke, die zur Fachrichtung passt. Ein Bild ist einprägsamer als ein Name, wodurch Sie das Logo auch gut für andere Werbemittel verwenden können, bspw. Briefbogen, Terminkärtchen oder Hinweisschilder. Wer bereits über ein Logo verfügt, sollte überprüfen, ob dieses noch aktuell und für die diversen Werbemittel geeignet ist. Oftmals sind die Logos zu kompliziert gestaltet und daher für den Druck ungeeignet. Andere Logos wirken nicht gut im Web oder verlieren in schwarz-weiß (zB. beim Faxen) ihr Erkennungszeichen. Für einprägsame Logos gilt:

  • Originalität ist wichtig, wenn man überregional agiert. Für Gesundheits-Dienstleister raten wir jedoch zu Einfachheit und klaren Mustern.
  • Ein Logo sollte möglichst zeitlos sein und nur selten modifiziert werden
  • Wichtig ist eine potenzielle Verwendung in allen Medien und auch in schwarz/weiß
  • Lesbarkeit auch in kleiner Größe
  • Weniger ist mehr, was vor allem Farben und Formen betrifft

 

Praxisgestaltung:

Damit die Praxis auch zum Rest des Erscheinungsbildes passt, eignen sich Schilder für den Außen- und Innenbereich, Folienbeklebung der Fenster, Poster oder auch farbige Wände. Damit sich Patienten im Wartezimmer "wohlfühlen", können eine Kaffeemaschine, kostenfreies Wasser und aktuelle Zeitschriften bereitgestellt werden. Zudem gibt es auch die Möglichkeit eines Praxis-TV mit eigenen Angeboten und abwechslungsreichen Beiträgen (hierfür gibt es spezialisierte Anbieter). Auch die Anordnung der Stühle und Tische hat einen großen Einfluss auf das "Klima" im Wartezimmer. Diese Dinge kosten kaum Geld und liefern einen wichtigen Beitrag zu einer professionellen Außendarstellung.

 

Drucksachen:

Klassische Werbemittel sollten auch in einer Arztpraxis nicht fehlen: Visitenkarten, Bestellkärtchen, Briefpapier mit Logo, Informationsflyer für IGEL, Praxisplakate oder Empfehlungskarten. Durch die haptische Funktion (Patienten können sie anfassen und mitnehmen) bleiben sie besser in Erinnerung und können auch zuhause in Ruhe noch einmal angesehen werden.

 

Förderprogramme:

Für viele Selbstständige - und damit auch für Ärzte und Therapeuten - gibt es Förderprogramme für Beratungsleistungen (bspw. der KfW). Hierüber können auch Marketingberatungen zu großen Teilen refinanziert werden. Ob dies für Sie in Frage kommt, können Sie im Internet recherchieren oder bei entsprechenden Beratern anfragen.

 

 

Kontakt

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